Schuppenflechte (Psoriasis vulgaris)

Die Schuppenflechte stellt eine chronisch entzündliche Hauterkrankung mit genetischer Disposition dar. In Deutschland sind ca. 2 Mio Menschen betroffen. Typischerweise findet man vorwiegend an den Streckseiten, aber auch an anderen Lokalisationen, wie z. B. an der Kopfhaut oder an Händen und Füßen, stark schuppende Plaques. Neben Stressfaktoren oder Infektionsgeschehen können beispielsweise auch berufliche Faktoren zu einer Verschlechterung der Schuppenflechte führen.

Bei etwa jedem 5. betroffenen Psoriasispatienten entwickelt sich im Laufe der Zeit auch eine entzündliche Gelenkerkrankung (Psoriasis-Arthritis). Hier ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Rheumatologen sehr wichtig. Die Erforschung der Psoriasis bzgl. der Krankheitsentstehung hat in den letzten Jahrzehnten zur Entwicklung von zahlreichen sehr effektiven Therapien geführt. Neben den üblichen Salbentherapien kommen häufig Lichttherapien oder auch moderne Systemtherapien in Form von Tablettenund Injektionen zum Einsatz. Dies hat zu einer deutlichen Verbesserung der Lebensqualität betroffener Psoriasispatienten geführt.